Intervalle & Musik

Das hören wir Menschen gerne.

Aus dem ersten Thema "Schall einfach erklärt" weisst du vielleicht noch, dass der Mensch Frequenzen zwischen 16 Hz und 20'000 Hz hört. Theoretisch gäbe es also eine riesige Anzahl an Tönen und Klängen, mit denen man Musik machen kann, oder? Stimmt. Aber nicht alle Tonkombinationen oder Tonintervalle hören sich für uns gut an.

Einer Legende nach entdeckte der Mathematiker Pythagoras, dass wir Klänge angenehm finden, die in ganzzahligen Verhältnissen zueinander stehen. Dieser Tonhöhenabstand nennt sich in der Musik ein Intervall.

Kolorierter Kupferstich von 1628: Männer schlagen mit Hämmern auf einen Amboss, im Hintergrund die Stadt Duynkirchen. Unter dem Bild Noten und Verse zu Pythagoras.

Pythagoras im Kupferstich Duynkirchen von Eberhard Kieser. Quelle: Wikimedia Commons

Ton-Intervalle: Oktave bis kleine Sekunde

Quelle: Suva (1997), Audio Demo 3

Je komplizierter das Verhältnis zwischen den Tönen, desto unschöner hört es sich an. Diese unangenehmen Tonintervalle nennt man Dissonanz.