Was ist Schall und wie entsteht er?

Jedes Geräusch, das du hörst, ist Schall.

Was ist Schall?

Darunter versteht man in der Physik Schwingungen, die für uns Menschen hörbar sind. Schallwellen gibt es sowohl in der Luft als auch in jedem anderen Material, zum Beispiel Wasser. Unter Frequenz versteht man die Anzahl Schwingungen der Schallwelle pro Sekunde. Die Anzahl wird in Hertz [Hz] gemessen. Je höher die Frequenz, desto höher der Ton. Der Hörbereich des Menschen liegt zwischen 16 Hz und 20'000 Hz.

Schallwellen mit Frequenzen unterhalb von 16 Hz bezeichnet man als Infraschall. Diese tiefen Geräusche kann der Mensch nicht mehr hören, jedoch benutzen sie z. B. Wale, um über Strecken von mehreren hundert Kilometern zu kommunizieren.

Frequenzen von über 20'000 Hz pro Sekunde bezeichnet man als Ultraschall. Auch diese Bereiche sind für den Menschen nicht mehr hörbar. Fledermäuse können sich aber dank Ultraschall-Echolot auch in der Nacht sehr gut orientieren. Auch Katzen und Hunde hören Ultraschall-Töne.

Quelle: Physik - simpleclub (Youtube)

Wie entsteht Schall?

Schall entsteht durch das Zusammendrücken oder Ausdehnen von Materie, zum Beispiel Luft. Hervorgerufen wird dies durch eine Bewegung. Du hast sicher schon gesehen, dass Lautsprechermembranen pulsieren, vor allem die Bässe? Damit lösen sie Schallwellen aus, die für uns hörbare Musik.

Die Teilchen, aus denen die Luft besteht (Moleküle), werden dadurch in einem gewissen Umkreis zur Schallquelle kurzfristig dichter gegeneinander gepresst, was einen Druckunterschied zur Umgebung ergibt. Die Teilchen versuchen, diesen Druckunterschied abzubauen, indem sie ihrerseits auf die benachbarten Teilchen "drücken". Diesen Nachbarn geschieht nun das Gleiche wie den Teilchen zuvor bei der Lautsprechermembran. Sie geben den Druckunterschied wiederum weiter. So pflanzt sich ein Druckunterschied als Welle durch die Luft fort.