Lautstärke

Wann wird es gefährlich für die Ohren?

Es kommt nicht nur auf die Lautstärke an, sondern auch darauf, wie lange man seine Ohren damit beschallt. Pausen sind essenziell, damit sich das Ohr erholen kann. Je lauter die Musik ist, desto kürzer ist somit die zulässige Hörzeit und desto länger müssen die Pausen sein. Wenn du Musik in angemessener Lautstärke hörst, d.h. unter 85 dB(A), ist dein Gehör sicher.

Senkrechte Farbskala des Schallpegels von 0 dB (Hörschwelle, grün) bis 160 dB (rot) mit typischen Quellen: Flüstern, Konzertsaal ohne Zuhörer, ruhige Unterhaltung, starker Strassenverkehr, Presslufthammer, Rockkonzert, Startender Jet, Düsentriebwerk und Knallkörper. Ab etwa 80 dB besteht Gefährdung des Gehörs, bei 120 dB liegt die Schmerzschwelle, darüber drohen akute, nicht reversible Schädigungen.

Dezibel-Skala und typische Quellen entsprechend dem Schalldruckpegel (das «Lärmometer»)

Im Club

Regelmässige Besuche können Schäden hinterlassen. Mehr Informationen zum Thema: schallundlaser.ch

Im Gegensatz zum Musikhören über Kopfhörer hat man die Lautstärke bei einem Konzertbesuch nicht selbst im Griff. Oft finden Veranstaltungen bei ungefähr 100 dB(A) statt (der erlaubten Obergrenze nach V-NISSG, der Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall). Das ist ungefähr so laut wie eine Kettensäge. Diese Lautstärke halten die Ohren allerdings nur etwa eine Stunde pro Woche aus!

Der DJ-Effekt

In Clubs wird die Musik durch den Abend hindurch häufig immer lauter, weil sich die Ohren bereits an die Lautstärke gewöhnt haben. Diese "Eingewöhnung" ist allerdings nichts anderes als eine leichte Hörschädigung: Man glaubt, man habe sich an die Lautstärke gewöhnt, dabei ist man bereits leicht taub geworden. So hört man mit jeder Stunde etwas weniger, weil der DJ die Musik häufig noch lauter aufdreht.